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Wandern und Kultur

  1.Tag: Anreise nach Sofia und Fahrt nach Plovdiv
Nach der Ankunft  werden Sie vom Flughafen von unserer Reiseleitung abgeholt und direkte Abfhart nach Plovdiv.
Abendessen und Uebernachtung im Hotel.

2.Tag: Km/ Plovdiv – Batchkovo - Devin
Freuhstueck und Stadtbesichtigung von Plovdiv.
Plovdiv blickt auf eine 8.000-jährige Ver­gangenheit zurück: Thraker, Römer, Slawen, Türken und Bulgaren haben hier Geschichte „geschrieben“ und ihre Spuren hinterlassen.
Bei einem Besuch der malerischen, kleinen Altstadt schlendern Sie durch die steilen, engen Gassen, die von rund 150 Wiedergeburtshäusern gesäumt werden, und besichtigen die Kirche Sweti Konstantin i Elena mit ihrer vergoldeten Altarwand ( Ikonostase ) im Barockstil. Vor dem alten Osttor der ehemaligen Festungsmauer können Sie einen Einblick über das alte –neue Handwerk ( Töpferei ) gewinnen bevor Sie den Rundgang mit dem Besuch des antiken Marmortheaters (Marmoritheater von Philippopolis), das im 2. Jh. unter Kaiser Marcus Aurelius gebaut wurde, abschließen.
Sie verlassen Plovdiv in südlicher Richtung und erreichen bald das 1083 von den georgi­schen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani gegründete Batschkovo-Kloster – nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster des Landes. Die Hauptkirche in der Mitte des Innenhofes wurde 1604 auf den Grundmauern einer aus der Gründerzeit stammenden Kirche errichtet. Zu sehen sind prachtvolle Wandmalereien im Vorraum dieser Kirche und auch in der Kirche des “Heiligen Nikola” im südlichen Klosterhof. Eine Besonderheit auf dem Gebiet der sakra­len Malerei können wir im Refektorium (dem Speisesaal) bewundern: Wände und Ge­wölbe werden von Darstellungen antiker Philosophen geschmückt.
Wieder im Bus, erreichen Sie nach ca. 1 Stunde die sogenannten Wunderbrücken, Tschudnite Mostove. Diese ca. 50 m hohen und 40 m breiten Natursteinbrücken sind die Überreste einer Höhle, deren Decke einst eingestürzt ist.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichen Sie das Hotel in der Kleinstadt Devin, im Herzen der Rhodopen. Das Haus liegt an einem Waldhang, und von der Terrasse bietet sich ein schöner Blick auf den Ort und das Tal.

3.Tag: Km/ Devin – Trigrader Schlucht – Jagodinska Hoehle- Schiroka Luka - Devin
Das Massiv der Rhodopen ist das großflächigste Bulgariens und zugleich des ge­samten südosteuropäischen Raumes. Heute besichtigen wir zwei Höhlen. Zunächst Fahrt in die Schlucht von Trigrad zur sog. Teufelsschlundhöhle. Schon der Weg dorthin ist abenteuerlich. Auf einer Strecke von ca. 7 km fahren Sie durch die Schlucht. Unzählige Male überqueren Sie auf wackeligen Holzbrücken den kleinen Fluss, der sich durch die Schlucht schlängelt und in tausendjährigem Kampf die Felsen ausgespült hat. Steil ragen die bis zu 300 m hohen Felswände empor und scheinen sich über uns manchmal fast zu berühren. In der Höhle tobt das Wasser des Trigrad-Flusses und ergießt sich über mehrere Felsstufen in die Tiefe. Der höchste unterirdi­sche Wasserfall ist 42 m hoch. Treibholz, welches vom Fluss in die Höhle hineingetragen wird, verschwindet auf wundersame Weise und taucht am Aus­gang der Höhle nicht wieder auf. Einige Taucher haben schon ihr Leben gelassen bei dem Versuch, diesem Phänomen auf die Spur zu kommen.
Anschließend wandern Sie über einen Waldweg zur Jagodinskahöhle (ca. 3 Stunden). Mit einer Länge von 10 Kilometern und drei Etagen zählt sie zu den größten der Region. Ein 1100 m langer Pfad führt durch die verschiedenen “Säle” des Felsenlabyrinths, in dem Sie die mächtigen unterirdischen Formationen bewundern können - Kunstwerke des gedul­digsten Architekten, des Wassertropfens!
Ein kurzer Bustransfer bringt Sie in das 10 km entfernte, in einem schmalen Flusstal lie­gende Dorf Schiroka Laka, einer altbulgarischen Kulturstätte. Wegen seiner mehr als 100 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wird das Dorf manchmal auch als “architekto­nisch-eth­nographisches Reservat” bezeichnet. Unter den Bauherren entstand seinerzeit ein regel­rechter Wettstreit, jeder versuchte, den anderen zu übertrumpfen - das eigene Haus noch prachtvoller und einfallsreicher mit Erkern, Fenstern und Toren auszustatten. - In der Schule für Volksmusikinstrumente wird die Lied- und Musiktradition der Rhodopen fortgeführt und gepflegt.

 4.Tag: Km/ Devin - Bansko
Bevor Sie die Rhodopen verlassen unternehmen wir eine Rundwanderung in der Umgebung von Devin ( Gehzeit ca. 4 Stunden ) Unterwegs werden Sie auf Zeugnisse der sehr alten Geschichte  treffen ( Festungsmauern einer Garnision aus dem 6 Jh.n.Ch. )
Weiterfahrt zum Höhenkurort Bansko (930 m). Unterbringung im Hotel.

5.Tag: Km/ Bansko – Gipfel Vichren – Bansko  
Bustransfer zum Ausgangspunckt fuer die Wanderung.  Besteigung des hoechsten Gipfels des Pirin Gebirges – der 2914 m hohen Vichren Gipfel.(Gehzeit: 6-7 Stunden)
Abendessen und Uebernchtung  im Hotel.

6.Tag: Km/ Bansko – Rozhenski Kloster  - Melnik - Sandnaski
Fahrt zum Rozhenkloster (ca. 1 Stunde), das erhöht über den Sand­steinfelsen von Melnik liegt. Gegründet wurde das Kloster im 13. Jh., sein heutiges Erschei­nungsbild geht jedoch auf das 18. Jh. zurück; in den letzten Jahren wurde das Gebäude umfangreich renoviert. Besichtigung und eine kleine Wanderung bis Melnik (Gehzeit ca. 1 Stunde)
Melnik liegt in einem engen Tal, welches von steilen, kahlen, gelben Sandsteinfelsen fast völlig eingeschlossen ist. Ein Meer von grandiosen Felsengebilden, Sandpyramiden und „Sanduhren“ tut sich vor uns auf! Bekannt ist Melnik jedoch nicht nur für die Naturschönheiten seiner Umgebung, sondern auch als alte Handelsstadt, in der es vor­züglichen Wein gibt. Diesen werden Sie in einem typischen Handelshaus verköstigen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Sandanski und jeder hat die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust für sich zu entdecken - durch die Einkaufsstraßen zu bummeln oder heilkräftiges Wasser aus den Thermalquellen zu trinken. Übernachtung und Abendessen im Hotel.

7.Tag: Km/ Sandanski – Rila Kloster - Borovetz
Am Morgen fahren wir in nördliche Richtung ins Rila-Gebirge - das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel. Der Name Rila bedeutet so viel wie wasserreiche Gegend. Hier gibt es sanfte, bewaldete Hänge und blumenübersäte Wiesen. Einige Pflanzenarten, wie z.B. die Rilaprimel sind endemisch. Rund um die über 150 tiefblau bis grün schimmernden Bergseen türmen sich bizarre Felsformationen.
Auf dem Weg in das Rila-Gebirge besichtigen Sie zunächst das Rila-Kloster. Es zählt nicht nur zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bulgarien, sondern wurde auch zum Weltkulturerbe erklärt. Die Ursprünge des Rila-Klosters reichen ins erste Jahrhundert zurück, als der Einsiedlermönch Iwan Rilski sich in die Wälder des Rilagebirges zurückzog und dort erleuchtet wurde. Plünderungen und Brandstiftungen setzten dem alten Kloster stark zu, es verfiel und wurde erst im 19. Jh. wieder aufgebaut.
Eine Wanderung bis zum Grabmal des Heiligen Ivan Rilski und zurueck. Gehzeit ca. 2 Stunden.
Ankunft in Borovetz und Unterbringung im Hotel.

 8.Tag: Km/ Borovetz – Berg Mussala – Huette Mussala – Borovets
Ein weiterer Höhepunkt steht heute auf dem Programm. Zunächst fahren Sie ½ Stunde mit dem Kabinenlift von 1500 auf 2396 m zur Liftstation Jastrebec. Dann geht es zu Fuß weiter hinauf zum Mussala (2925 m), dem höchsten Berg des Balkans. Mussala bedeutet Nahe an Gott! Über die Berghütte Mussala steigen Sie zunächst sehr steil über Felsen, schließlich auf ei­nem breiten Schotterweg zur Liftstation ab. Abfahrt ins Tal zu unserem Hotel (Gehzeit: 6-7 Stunden).
Da der Lift im Sommer nicht jeden Tag in Betrieb ist haben wir eine interessante Alternative. Aufstieg  des Schwarzem Felsens und auf dem Rueckweg Besichtigung des Zarenschlosses Zarska Bistritsa. (Gehzeit ca 4 Stunden).

9.Tag: Km/ Borovetz – Gebiet Maljowitza – Huette Die Rila Seen

Nach einem Transfer zum westlich gelegenen Gebiet Maljovitza – das Staedtchen Panichishte unternehmen Sie eine ca. 7-stündige Rundwanderung um das Gebiet der "Sieben Seen". Unterwegs ist der Übergang vom Wald- (bis ca. 2000 m) zum Grasgürtel gut zu beobachten.  Malerisch eingebettet in der Hochgebirgslandschaft, verleihen die sieben Seen dem Rila-Gebirge seinen ganz besonderen Reiz. Abendessen und Uebernachtung in der Huette.

10.Tag: Km/ Borovetz - Sofia

Nach dem Freuhstueck stei­gen wir langsam wieder ab und gelangen schließlich nach einer ca. 2 Stuendigen Wanderung in Panichishte.
Abfahrt nach Sofia. Ein 4-stündiger Stadtrundgang beschließt Ihren Bulgarien-Besuch. Sie sehen die Alexander-Newski-Kathedrale sowie die goldene Inschrift am Nationaltheater. Die Kirche Sweta Sofia (Heilige Sofia) steht zwar etwas im Schatten der großen Kathedrale, ist aber als zweitältestes, christliches Bauwerk nicht uninteressant. Der Nachmittag steht für eigene Er­kundungen oder einen Einkaufsbummel zur freien Verfügung.

11.Tag: Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen.

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